Vitamin D

Vitamin D – Was ist das?

Bei dem Vitamin D handelt es sich um eines der fettlöslichen Vitamine, die im menschlichen Körper gebildet werden können.

Es kommt natürlicherweise in zwei Varianten vor, und zwar als Vitamin D2 (Ergocalciferol) und als Vitamin D3 (Cholecalciferol). Während Vitamin D3 vor allem in tierischen Lebensmitteln vorhanden ist (z.B. in Fischen mit hohem Fettgehalt), können wir Vitamin D2 über pflanzliche Lebensmittel zu uns nehmen.

Vitamin D wird in der Haut gebildet, dazu ist jedoch Sonnenlicht nötig. Dies erklärt, weshalb es in der dunklen Jahreszeit häufiger zu einem Mangel an Vitamin D kommt.

Vitamin D!

Welche Bedeutung hat Vitamin D für den Organismus?

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Vitamin D essenziell für eine Reihe von Vorgängen im menschlichen Organismus ist. So ist es beispielsweise an der Regulierung des Kalziumstoffwechsels in den Knochen beteiligt und trägt zur Funktion vieler Organe und des Körpergewebes bei.

Was sind die Folgen eines Vitamin-D-Mangels?

Wenn dem Körper Vitamin D fehlt, können ganz unterschiedliche Beschwerden und Erkrankungen entstehen beziehungsweise begünstigt werden.

Dazu gehören beispielsweise

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z.B. Bluthochdruck, Gefäßkrankheiten, Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Krebserkrankungen, z.B. Darmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs,
    Prostatakrebs
  • Einschränkungen der Immunabwehr
  • Autoimmunerkrankungen
  • Diabetes
  • Depressionen

Für wen ist ein Vitamin-D-Check sinnvoll?

Grundsätzlich kann es in jedem Alter wichtig sein, mehr über den eigenen Vitamin-D-Status zu erfahren. Hier sollte im Einzelfall entschieden werden, beispielsweise bei Vorliegen von spezifischen Beschwerden, die den Verdacht auf einen Vitamin-D-Mangel nahelegen.

Experten sprechen vor allem von folgenden Risikogruppen für einen Vitamin-D-Mangel:

  • ältere Menschen
  • Schwangere
  • Personen, die sich vegetarisch/vegan ernähren
  • Menschen mit chronischen Darm- oder Nierenerkrankungen
  • Personen mit starkem Übergewicht
  • Menschen, die wenig Zeit im Freien und damit in der Sonne verbringen
  • Personen, die sich vorwiegend verschleiert im Freien aufhalten
  • Menschen mit dunklerer Hautfarbe
  • Säuglinge
  • Kleinkinder

Für die Diagnose ist lediglich eine Blutuntersuchung notwendig.

Bitte scheuen Sie sich nicht, offene Fragen mit Ihrem Arzt zu besprechen.

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