Für Patienten
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

HPV

HPV und Gebärmutterhalskrebs

Der Gebärmutterhalskrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau. Obwohl 50 % der Frauen regelmäßig an den Krebsvorsorgeuntersuchungen teilnehmen, erkranken jedes Jahr nicht wenige Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Bei der jährlichen Krebsvorsorge wird ein Abstrich vom Gebärmutterhals entnommen (der sogenannte PAP-Test). Dieser Test zeigt aber nur bereits vorhandene Zellveränderungen an.

Seit einigen Jahren ist bekannt, dass Gebärmutterhalskrebs vorwiegend durch humane Papilloma-Viren (HP-Viren) verursacht wird. Es gibt etwa 100 bekannte Typen des humanen Papillomavirus, von denen 13 als Hochrisikotypen eingestuft werden. Diese sind für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich.

HPV

Wie infiziert man sich?

Bei der Infektion mit dem humanen Papilloma-Virus handelt es sich um eine häufige Virusinfektion, die sexuell übertragen wird. Die meisten Menschen kommen irgendwann in ihrem Leben in Kontakt mit diesem Virus.

Die wirkungsvollste Maßnahme gegen HPV-Infektionen ist die prophylaktische Schutzimpfung. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen HPV für Jungen und Mädchen im Alter von 9-14 Jahren. Eine verpasste Immunisierung sollte bis zum Alter von 17 Jahren nachgeholt werden. Ein Schutz gegen einen der im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen kann nicht mehr erreicht werden, nachdem es bereits zu einer persistierenden Infektion mit diesem HPV-Typ gekommen ist.

Bei einer Infektion wird das Virus in aller Regel vom körpereigenen Immunsystem bekämpft und innerhalb weniger Monate aus dem Körper eliminiert. Bei einigen Frauen funktioniert diese Immunabwehr jedoch nicht. Eine chronische Infektion mit dem HP-Virus kann dann zu Zellveränderungen führen. Diese können,  wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden, zu Gebärmutterhalskrebs entarten.

Gibt es eine Möglichkeit die HP-Viren frühzeitig zu erkennen?

Nach dem aktuellen Stand der Forschung ist die wirksamste Methode zur Erkennung früher Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs ein PAP-Abstrich, gekoppelt mit einem HPV-Test.

Mit diesem Test ist es möglich, die Virushochrisikotypen zu erkennen, noch bevor Zellveränderungen des Gebärmutterhalses sichtbar werden. Dadurch können Frauen mit einem erhöhten Krebsrisiko wesentlich früher identifiziert werden.
Sollte beim HPV-Test der Nachweis von Hochrisiko-HPV erbracht werden, so ist dies kein Anlass zur Beunruhigung. Im Gegenteil, es bietet sich hier die Möglichkeit, neu auftretende oder bereits vorhandene Veränderungen in einem besonders frühen Stadium zu erkennen und zu behandeln.

Für Sie erhöht sich die Chance für eine bestmögliche Krebsfrüherkennung und damit erfolgreiche Behandlung ganz wesentlich.

Wie wird die Probe für den HPV-Test gewonnen?

Die Probe wird, wie beim PAP-Test auch, durch Abstreichen von Zellen aus dem Gebärmutterhals gewonnen.

KOSTENÜBERNAHME

Leider werden die Kosten für diesen HPV-Test nicht von Ihrer Krankenkasse erstattet. Wir bieten Ihnen diesen Test für Ihre persönliche Risikoabschätzung als Leistung im Rahmen unseres IGeL-Katalogs an. Die Kosten für diesen Test sind von Ihnen selbst zu tragen.

Bitte scheuen Sie sich nicht, offene Fragen mit Ihrem Arzt zu besprechen.

FLYER BESTELLEN

Gerne stellen wir Ihnen auch unseren Flyer zum Thema "HPV" zur Verfügung.

 

LABOR DR. RIEGEL

Das inhabergeführte Labor Dr. Riegel bietet seit 1982 ein umfassendes diagnostisches Leistungsspektrum für Einsender aus Praxen und Kliniken an. Das Labor in Wiesbaden steht für moderne Labordiagnostik, fachliche Kompetenz und ein hohes Maß an Serviceorientierung.

© Labor Dr. Riegel 2016 -2019

Sitemap

Impressum

Datenschutz