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Materialentnahme

Die venöse Blutentnahme ist nach klassischer Art (meist in der Ellenbeuge, Vena cubitalis) nach vorausgegangener Desinfektion durchzuführen.

Bitte vermeiden Sie zu langes Stauen vor der Punktion, da hierdurch die Gerinnung bereits aktiviert werden kann und das Blut in den Röhrchen, welche mit Antikoagulantien (EDTA, Citrat, Heparin) versehen sind, dennoch gerinnen kann. Auch kann durch die entstehende Stase ein vorhandenes Gleichgewicht von Stoffen verändert werden, welches sich dann in der Analytik zeigen und verfälschte Werte verursachen kann.

Die Reihenfolge der Entnahme sollte eingehalten werden (Blutkultur, Vollblut, Citrat-Blut, Heparin- Blut, EDTA-Blut, NaF-Blut). Für eventuelle Rückfragen sollte vermerkt werden, wer die entsprechende Blutentnahme durchgeführt hat.

Bei aufwendiger Präanalytik übernehmen wir selbstverständlich für Sie auch die Blutentnahme oder sonstige Materialgewinnung. Bitte schicken Sie die Patienten mit einem üblichen, ausgefüllten Überweisungsträger während unserer Öffnungszeiten in unser Labor. Es stehen direkt vor unserem Haus Parkplätze zur Verfügung. Bei Funktionstesten bitten wir um Rücksprache zwecks Terminvereinbarung.

 
 
warnung

Verwechslungsgefahr:

Um die zweifelsfreie Zuordnung von Röhrchen und Patienten zu gewährleisten, müssen sämtliche Röhrchen immer vor oder unmittelbar nach der Blutentnahme vollständig beschriftet werden; idealerweise verwenden Sie bitte unsere Barcodeetiketten.

Eine Hämolyse kann bei der Blutentnahme durch zu langes Stauen, zu starkes Ziehen am Kolben des Entnahmeröhrchens, durch zu langes Zwischenlagern und durch Unterkühlung unter 0 °C (im Kühlschrank nahe am Kühlteil) verursacht werden. Für bestimmte Analyte ist das Blut dann unbrauchbar.

 
 

Bitte beachten Sie:

  • Sollte z.B. durch eine erschwerte Blutentnahme und ein daraus resultierender Vakuumverlust der Unterdruckröhrchen eine ausreichende Füllung nicht mehr möglich sein, bitte ein neues Röhrchen zur exakten Blutentnahme nutzen!
  • Bei einer Blutentnahme mittels Butterfly bitte nicht das Citratröhrchen als erstes abnehmen, da das Luftvolumen im Schlauch die Füllmenge vermindert und somit das Mischungsverhältnis verändert.
  • Bei Stimulationstesten und Tagesprofilen ist die Angabe der jeweiligen Entnahmezeit auf dem Röhrchen und Überweisungsträger zwingend erforderlich.
  • Materialien aus verschiedenen Röhrchen (auch gleichen Typs) dürfen niemals gemischt werden!
  • Erfolgt die Serum- bzw. Plasmagewinnung in der Praxis und wird das Material in ein Leerröhrchen überführt, ist auf diesem Röhrchen und Überweisungsträger zu vermerken, um welches Material es sich handelt. (Serum, EDTA-Plasma, Citrat-Plasma oder Heparin- Plasma)

LABOR DR. RIEGEL

Das inhabergeführte Labor Dr. Riegel bietet seit 1982 ein umfassendes diagnostisches Leistungsspektrum für Einsender aus Praxen und Kliniken an. Das Labor in Wiesbaden steht für moderne Labordiagnostik, fachliche Kompetenz und ein hohes Maß an Serviceorientierung.

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