Aktuelles zum Coronavirus SARS-CoV-2

26. Mär 2020

Die Informationen zu Fallzahlen, Risikogebieten und Maßnahmen ändern sich täglich. Hier finden Sie aktuelle Kurzinformationen sowie wichtige Links bei Verdacht auf COVID-19.

Coronavirus

Am 31.12.2019 wurde das WHO-Landesbüro in China über eine Häufung von Lungenentzündungen mit unklarer Ursache in Wuhan, einer Metropole mit 11 Millionen Einwohnern, informiert. Die chinesischen Behörden haben am 07.01.2020 ein neuartiges Coronavirus identifiziert. Es erhielt die vorläufige Bezeichnung 2019-nCoV. Inzwischen erhielt das Virus den Namen SARS-CoV-2. Die durch das Virus hervorgerufene Lungenerkrankung wird als COVID-19 (Corona Virus Disease) bezeichnet.

Am 28.01.2020 ist in Deutschland erstmals eine Infektion mit SARS-CoV-2 bestätigt worden. Am 30.01.2020 hat die WHO einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Die Informationen zu Fallzahlen, Risikogebieten und Maßnahmen ändern sich täglich. Ausführliche Hinweise zu Herkunft, Übertragung, Vorbeugung, Diagnostik, Behandlung etc. präsentiert das RKI auf einer eigens geschaffenen, detaillierten und häufig aktualisierten Webseite:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Zur Diagnostik von Infektionen mitSARS-CoV-2 steht eine RT-PCR aus respiratorischen Materialien zur Verfügung. Hierzu benötigen wir einen separaten Nasen-Rachen-Abstrich (trockener PCR-Tupfer ohne Transportmedium). Blutuntersuchungen zur Antikörperbestimmung sind noch nicht verfügbar.


Ein begründeter Verdachtsfall liegt vor, wenn

  • Akute respiratorische Symptome jeder Schwere vorliegen und Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn bestanden.
  • Oder wenn klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie und der Zusammenhang mit einer Häufung von Pneumonien in Pflegeeinrichtung oder Krankenhaus bestehen.


In diesen Fällen muss eine Meldung des Verdachts an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen!

Ein Fließschema zur Vorgehensweise in Praxis und Klinik bei Verdacht auf eine COVID-19-Infektion finden Sie hier:

Information des RKI: Verdachtsabklärung und Maßnahmen bei COVID-19


Bitte beachten Sie, dass Fälle akuter respiratorischer Infektionen in Deutschland auch weiterhin durch andere Erreger wie z. B. Influenzaviren, Mykoplasmen, Chlamydien, B. pertussis und parapertussis, RSV und andere mehr verursacht sein können.

Um unser Internetangebot für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die Weiternutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu. Datenschutzinformationen