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FSME: Aktualisierte Karte der Risikogebiete – Impfempfehlung

15.04.2019

Wie das Robert Koch-Institut in seinem Epidemiologischen Bulletin vom 14.2.2019 darlegt, besteht in aktuell 161 Kreisen in Deutschland weiterhin ein Risiko für eine FSME-Infektion. Darunter befinden sich auch vier neue Risikogebiete. Die STIKO empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die in FSME-Risikogebieten zeckenexponiert sind.

Wie das Robert Koch-Institut in seinem Epidemiologischen Bulletin vom 14.2.2019 darlegt, besteht in Deutschland weiterhin vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen, Sachsen und im südöstlichen Thüringen ein Risiko für eine FSME-Infektion. Einzelne Risikogebiete befinden sich außerdem in Mittelhessen, im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Nun wird als erster Kreis in Niedersachsen der Landkreis Emsland zum Risikogebiet. Dies ist das nördlichste deutsche Risikogebiet. Außerdem kommen vier neue Risikogebiete hinzu, welche alle an bekannte Risikogebiete grenzen.

Insgesamt sind aktuell 161 Kreise als FSME-Risikogebiete definiert. Allerdings wurden auch in Bundesländern ohne FSME-Risikogebiete vereinzelte FSME-Erkrankungen beobachtet, so dass besonders während der Zeckensaison bei entsprechender Symptomatik überall in Deutschland differentialdiagnostisch an FSME gedacht werden sollte.

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 583 FSME-Erkrankungen übermittelt, die die Referenzdefinition des RKI erfüllen. Dies entsprach einer Zunahme von 20% gegenüber dem Vorjahr. Die Mehrzahl der FSME-Erkrankungen finden in den Monaten Mai bis Oktober statt, wobei das Jahr 2018 durch einen besonders frühen Anstieg im April und Mai gekennzeichnet war.

Die STIKO empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die in FSME-Risikogebieten zeckenexponiert sind. Die Mehrzahl der 2018 gemeldeten FSME-Erkrankten war gar nicht oder unzureichend geimpft, so dass ein hoher Anteil der auftretenden FSME-Erkrankungen durch eine Steigerung der Impfquoten, insbesondere in Risikogebieten mit hoher FSME-Inzidenz verhindert werden könnten.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2019/Ausgaben/07_19.pdf?__blob=publicationFile

LABOR DR. RIEGEL

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